Auf 16 Hektar am Rand von Schwerin bauen wir Gemüse, Kräuter und Blumen an – biologisch-dynamisch nach Demeter-Richtlinien, als Genossenschaft und im Verbund mit dem gesamten Hof Medewege.
Die Gärtnerei Hof Medewege eG ist Teil des Demeter-Hofs Medewege. Gärtnerinnen und Gärtner, Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten arbeiten hier das ganze Jahr über zusammen – im Gewächshaus, auf dem Feld, in der Gemüsehalle, im Büro und in der Jungpflanzenanzucht.
Was bei uns wächst, wächst ökologisch und in Vielfalt: über 40 verschiedene Gemüsearten und Kräuter, dazu Blumen und historische Sorten, deren Saatgut wir teilweise selbst vermehren. Unsere Ernte geht in die Solidarische Landwirtschaft, in den Hofladen und die Hofkiste, ins Hofcafé und an Naturkostläden in ganz Norddeutschland.
Vom Aubachland im Norden bis zum Gartenland im Süden: sechs Flächen, auf denen unser Gemüse wächst. Tippt eine Fläche auf der Karte an oder wählt sie in der Liste.

Unsere Hauptfläche für den Freilandgemüseanbau, etwa 16 Hektar. Neben dem Gemüse wachsen hier Zwischenfrüchte, Blühstreifen und Kleegras.
Eingebettet in den Hof, direkt gegenüber dem Hofcafé, liegen die Gärtnerhalle und unsere Solawi-Abholstation. Die Halle ist das logistische Zentrum: hier wird das Gemüse gewaschen und aufbereitet. Dazu Büroräume, Sozialräume und direkt daneben der Jungpflanzenverkauf.
Hier ziehen wir unsere Pflanzen an, für den eigenen Anbau und für den Verkauf.
Knapp ein Hektar unter Folie, für den ganzjährigen Gemüseanbau. Im Sommer jede Menge Fruchtgemüse, im Winter Wintergemüse.
Für Schnittsalat, Salat und Kräuter. Kleine Strukturen, mehr Handarbeit, stationäre Bewässerung.
Etwa 5 Hektar und die älteste Fläche der Gärtnerei. Schwere Böden, genutzt für den Freilandgemüseanbau.
Demeter ist der älteste ökologische Anbauverband in Deutschland– und die konsequenteste Anbauform in ihren Richtlinien. Sie betrachtet den Hof als lebendigen Organismus, in dem Boden, Pflanze, Tier und Mensch zusammengehören.
Kompost, Mist vom eigenen Hof und weite Fruchtfolgen bauen Humus auf. Ein gesunder Boden speichert Wasser, bindet Kohlenstoff und macht Pflanzen widerstandsfähig.
Wir vermehren Saatgut selbst und kultivieren Sorten, die im Supermarkt längst verschwunden sind – samenfest, nachbaufähig, an unseren Standort angepasst.
Was der Boden gibt, kommt zu ihm zurück. Kein Kunstdünger, keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel, so wenig Zukauf wie möglich.
Bei uns lernen junge Menschen den Gemüsebau von Grund auf. Praktika, Ausbildung und Freiwilligendienste gehören für uns zum Betrieb dazu. Wir sind der wichtigste Ausbildungsbetrieb für Gemüsebau in MV
Zwischen Beet und Abholstelle liegen wenige hundert Meter. Was wir darüber hinaus Vermarkten bleibt in Norddeutschland. Keine langen Wege, keine unnötig lange Kühlung, frisches Gemüse...
Als eingetragene Genossenschaft gehört die Gärtnerei denen, die auch hier arbeiten. Entscheidungen fallen gemeinsam und Demokratisch. Das ist unsere Antwort auf die Herausforderungen der Zeit.
Der größte Teil des Gemüses in Europa stammt heute von einer handvoll Hochleistungssorten ab, die von einigen wenigen Konzernen vermehrt werden. Der anbau leistungsstarken Hybridsorten führt zu einer Verarmung der Sortenvielfalt unseren Feldern. Wir halten dagegen: In unseren Beeten wachsen auch alte, samenfeste Sorten, die wir teilweise gezielt weitervermehren – wegen ihres Geschmacks, ihrer Robustheit und weil Vielfalt die beste Versicherung gegen ein Klima ist, das unberechenbarer wird.
Für unsere Solawi-Mitglieder heißt das: Kisten, in denen auch mal etwas liegt, das man im Supermarkt nie gesehen hat. Und ein Gemüsebrief, der erklärt, was man damit anfängt.
Feldrundgänge, Hoffeste und Mitmachaktionen stehen allen offen. Schreibt uns, wann ihr vorbeikommen möchtet.