Solawi steht für Solidarische Landwirtschaft – und Solidarität in zwei Richtungen: Ihr tragt gemeinsam die Kosten für die Produktion des Solawigemüses, und ihr tragt euch untereinander, indem der Beitrag sich an dem orientiert, was jede und jeder geben kann. Ihr bekommt dafür Gemüse das ganze Jahr über.
Im Supermarkt entscheidet der Preis, was angebaut wird. In der Solawi entscheidet das, was der Boden hergibt – und was die Menschen brauchen, die ihn bearbeiten. Bei uns ist das nicht ganz so streng wie in anderen Solawis, weil wir keine reine Solawi sind. Anders als viele andere Solawis bauen wir auch Gemüse für den Handel und für unseren Direktverkauf auf dem Hof an. Der Vorteil für euch: Mehr flexibilität, mehr Gemüse und eine konstant hohe Qualität.
Jede Woche frisches Demeter-Gemüse, auf Wunsch dazu Obst, Eier und Blumen. Dazu den Gemüsebrief, und bei Überproduktion Zugang zu Selbsternte-Flächen.
Planungssicherheit. Wir wissen im April, wie viel wir für euch anbauen und damit haben wir mehr Planungssicherheit – und müssen nicht so stark auf schwankende Marktpreise schielen.
Weniger Verpackung, keine Lebensmittelverschwendung wegen krummer Möhren, kurze Wege – und einen Hof, der Vielfalt und Boden erhält statt sie zu verbrauchen.

Wir sind eine Produktionsgärtnerei und liefern an Einzelhandel, Gemüsefachhandel und Großhandel. Deren Qualitätsansprüche gelten für den gesamten Anbau, nicht nur für die Ware, die verkauft wird. Was in eure Kiste kommt, ist dasselbe Gemüse.

Weil wir nicht nur für die Solawi anbauen, lohnt sich eine technische Ausstattung, die eine reine Solawi in unserer Größe nicht hätte. Die großen Mengen senken die Kosten je Kilo. Deshalb liegen unsere Beiträge unter denen vieler anderer Solawis.

Der Anbau für den Handel bringt manchmal mehr Gemüse, als wir vermarkten können. Davon profitiert die Solawi: Überschüsse fangen wir über größere Anteile ab. Dazu kommen regelmäßige Selbsternten, bei denen ihr euch vom Feld holt, was nicht verkauft werden konnte.

Wir haben ein flexibleres Ein- und Ausstiegsmodell gewählt, weil es zu einer Gärtnerei unserer Größe passt. Ihr könnt dazukommen, wenn es gerade passt, und wieder aufhören, wenn ihr umzieht oder es nicht mehr in euer Leben passt. Am liebsten sind uns trotzdem Mitglieder, die länger bleiben.

Neben dem Gemüseanteil gibt es einen Obstanteil und einen Eieranteil, beide in Zusammenarbeit mit dem Obstbau und der Landwirtschaft des Hofes. Wer mag, nimmt dazu einen saisonalen Blumenanteil: jede Woche ein Strauß vom eigenen Feld.
Am Donnerstagvormittag ernten und Waschen wir das Gemüse. Ab 13 Uhr steht alles für euch bereit in der Abholstation auf dem Hof.
Ihr bekommt Neues aus der Gärtnerei und vor allem: was diese Woche in der Kiste ist, mit den Mengen dazu.
Das Gemüse kommt vom Feld in die Solawi-Kühlung und steht dort bereit.
Ihr wiegt selbst ab. Bringt eigene Behälter mit, für Salate und Kräuter auch kleinere.
Die Kühlung bleibt offen. Ihr kommt, wann es in eure Woche passt.
Was übrig ist, geht kostenlos an die Mitglieder. Weggeworfen wird nichts.
Jedes Mitglied wiegt sein Gemüse selbst ab. Bringt bitte Korb, Kiste oder Beutel mit, und kleinere Behälter für Salate und Kräuter. Wenn wir von einer Sorte besonders viel haben oder etwas nicht der Marktnorm entspricht, bekommt ihr zusätzliches Gemüse über die Freibox.
Gemüse ist die Basis, Obst und Eier könnt ihr dazunehmen. Alle Beiträge verstehen sich pro Monat, dazu kommt einmalig ein Mitgliedsbeitrag von 20 €. Der Einzug erfolgt per SEPA-Lastschrift.
Den Beitrag legt ihr über die Beitragsstufe selbst fest. Verbindlich wird nichts, bevor wir miteinander gesprochen haben.
Vier Wochen der kleine Gemüseanteil, danach endet er automatisch. Keine Mitgliedschaft, keine Kündigung.
Als solidarische Landwirtschaft rechnen wir nicht pro Kilo ab. Ihr zahlt einen festen Beitrag und finanziert damit das Gemüsejahr vor, bevor das erste Beet bestellt ist. Uns gibt das Planungssicherheit für die ganze Saison. Und fällt die Ernte gut aus, haben alle Mitglieder etwas davon: Dann sind die Kisten voller.
Einmal im Jahr, im November, kommt die Solawi zur Mitgliederversammlung zusammen. Wir legen offen, wie das Jahr gelaufen ist, und besprechen gemeinsam, was sich im Anbau ändern soll. Wer dabei ist, gestaltet mit, wie es in der Gärtnerei und in der Gemeinschaft weitergeht.
Die Abholung ist von Donnerstag 13 Uhr bis Montagabend möglich – das deckt die meisten Wochen ab. Wenn es gar nicht passt, gebt euren Anteil einfach an Freundinnen, Nachbarn oder Familie weiter. Nicht abgeholtes Gemüse geben wir ab Dienstag früh frei.
Nein – und das ist Absicht. Ihr bekommt, was gerade reif ist. Wer z.B keinen Rotkohl mag, kann diesen gerne in die Freibox legen, so haben andere Solawimitglieder noch etwas davon. Im Gemüsebrief kündigen wir an, was kommt.
Nein. Wir machen nur gelegentlich Mitmachaktionen, die Teilnahme daran ist immer Freiwillig.
Das Solawi-Jahr läuft von April bis März. Ein Einstieg ist jeweils zum Monatsanfang möglich. Wenn sich eure Lebenssituation ändert, findet sich immer eine Lösung – sprecht uns einfach an
Einmalig 20 € Mitgliedsbeitrag. Die monatlichen Beiträge ziehen wir per SEPA-Lastschrift ein. Sonst fallen keine Gebühren an.
Ja. Der kleine Gemüseanteil ist auf ein bis zwei Personen zugeschnitten. Viele Mitglieder teilen sich auch einen großen Anteil zu zweit oder mit Nachbarn – das ist ausdrücklich erwünscht.
Wir ernten das ganze Jahr. Im Winter kommen Lagergemüse wie Möhren, Kohl, Kürbis, Rote Bete und Zwiebeln in den Anteil, dazu Wintersalate und Kräuter aus dem Gewächshaus. Die Kisten werden anders – nicht leer.
Ihr meldet euch über unser Formular oder telefonisch, wir vereinbaren ein Erstgespräch, ihr füllt den Aufnahmeantrag aus – und am ersten Mittwoch des Monats bekommt ihr die Bestätigung per E-Mail.
Meldet euch über unser Formular an. Wir laden euch zu einem Erstgespräch ein, damit ihr in Ruhe alles fragen könnt, bevor ihr euch entscheidet.